Laien als Präfekt/in ‒ Radikaler Umbruch?

Eine Bewertung aus rechtlicher Sicht

Autor/innen

  • Lukas Maria Brechtel Lehrstuhl für Kirchenrecht (insb. f. Theol. Grundlegung des Kirchenrechts, Allgemeine Normen und Verfassungsrecht sowie für Orientalisches Kirchenrecht); Ludwig-Maximilians-Universität München https://orcid.org/0009-0005-2272-2762

DOI:

https://doi.org/10.5282/nomokanon/346

Schlagworte:

Präfekt, Präfektin, Laien, Römische Kurie, Leitungsgewalt, Leitung, Praedicate Evangelium

Abstract

Als am 6. Januar 2025 eine Laiin zur Präfektin eines kurialen Dikasteriums ernannt worden war, werden dies wohl nicht wenige als einen „radikalen Umbruch“ angesehen haben. Der vorliegende Artikel möchte mit Blick auf die rechtlichen Grundlagen, die Entwicklung der Kurienreform unter Papst Franziskus (Theorie) und konkrete Ernennungen (Praxis) prüfen, ob es sich hierbei tatsächlich um einen „radikalen Umbruch“ handelt und wie die Ernennung eines Laien als Leiter eines Dikasteriums und dessen Bezeichnung als „Präfekt“ bzw. „Präfektin“ aus rechtlicher Sicht zu bewerten ist.

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Veröffentlicht

03.06.2026

Zitationsvorschlag

Brechtel, L. M. (2026). Laien als Präfekt/in ‒ Radikaler Umbruch? Eine Bewertung aus rechtlicher Sicht. NomoK@non. https://doi.org/10.5282/nomokanon/346

Rubrik

Fachartikel

Kategorien