Die Form folgt der Funktion und der Person

Die Weiterentwicklung der Bischofssynode durch Papst Franziskus als Beitrag zur „Neuausrichtung des Papsttums“ (EG 32)

Autor/innen

  • Sven Christer Scholven KU Leuven

DOI:

https://doi.org/10.5282/nomokanon/311

Schlagworte:

Bischofssynode, Episcopalis Communio, Franziskus, Papst

Abstract

Der Artikel beleuchtet den Beitrag der Apostolischen Konstitution „Episcopalis Communio“ von Papst Franziskus zur „Neuausrichtung des Papsttums". Der Autor legt dar, dass dieser Begriff in der von Papst Franziskus in seinem ersten nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ skizzierten „Reform der Kirche im missionarischen Aufbruch" grundgelegt ist und mit dieser Reform zusammenhängt. Um die Neuausrichtung des Papsttums in einem institutionellen Sinne voranzutreiben, greift Papst Franziskus bevorzugt auf das Kirchenrecht zurück. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Papst Franziskus mit der Reform der Bischofssynode insgesamt vier Impulse zur Neuausrichtung des Papsttums gesetzt hat: Es ist synodaler und deutlicher auf das Volk Gottes ausgerichtet. Außerdem werden seine spezifische Stellung in der Communio-Struktur der Kirche und seine ekklesiologische Grundfunktion deutlicher herausgestellt.

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Veröffentlicht

29.08.2025

Zitationsvorschlag

Scholven, S. C. (2025). Die Form folgt der Funktion und der Person: Die Weiterentwicklung der Bischofssynode durch Papst Franziskus als Beitrag zur „Neuausrichtung des Papsttums“ (EG 32). NomoK@non. https://doi.org/10.5282/nomokanon/311