Folgerø und Andere vs. Norwegen
Wie ein Urteil des EGMR und ein Bericht des CCPR den Religions- und Weltanschauungsunterricht an öffentlichen Pflichtschulen maßgeblich beeinflussten
DOI:
https://doi.org/10.5282/nomokanon/342Schlagworte:
Norwegen, Religionsunterricht, MenschenrechteAbstract
Innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums entwickelte sich der evang.-luth. Religionsunterricht an öffentlichen Schulen zu dem pluralistisch gestalteten Fach „Christentum, Religion, Weltanschauung und Ethik“ (KRLE). Maßgeblichen Einfluss auf das Fach und seine Weiterentwicklung stellte ein Streitverfahren vor dem EGMR und eine Beschwerde vor dem CCPR dar, das von Mitgliedern der Weltanschauungshumanisten angestoßen wurde. Der Artikel beleuchtet die Geschichte des Religionsunterrichts von seiner Einführung bis in die Gegenwart, grundlegende Änderungen in der Schulgesetzgebung und setzt diese in Bezug zu dem Urteil des EGMR (2007).
