Mission in umgekehrter Richtung

Von Missionierten zu Missionierenden

Autor/innen

  • Joseph Afatchao

DOI:

https://doi.org/10.5282/nomokanon/317

Schlagworte:

Afrika, afrikanische Mission, Europa

Abstract

Die Säkularisierung der europäischen Gesellschaft, mit ihren vielen Folgen (u.a. Laizität, Liberalismus, Individualismus) haben die christliche Wurzel Europas nicht verschont. Europa ist Missionsland geworden und diese Situation manifestiert sich auf verschiedene Weise, wobei Glaubensmangel, Priestermangel, Kirchenaustritt, Pfarrverbände, Teampfarrei, das Fehlen und der Rückgang von Priesterberufungen ein wichtiges Anzeichen sind.   Diese Krise der Kirche in Europa betrifft dabei auch die Weltkirche, denn die Kirche ist eine und die missionarische Solidarität zwischen den Ortskirchen ist gefragt.  Die Kirche in Afrika könnte dank der zunehmenden Zahl an Gläubigen, dem Wachstum der Berufungen ein Hauptakteur einer neuen Missionstätigkeit in Europa sein und durch Strategien aus kirchenrechtlicher Sicht mit der Mitverantwortung der afrikanischen Bischöfe an der Gesamtmission ein neues Kapitel eröffnen: Von der missionierten Kirche zum Missionar. Kann die missionierte Kirche Afrikas zum Missionar in Europa werden? Ist andererseits Europa bereit, missioniert zu werden, oder ist Mission eine Einbahnstraße von Europa nach Afrika hin?

Dies sind einige Fragen, die es zu überdenken gilt, wenn die Kirche in Europa zu neuem Leben erwachen und neue Strahlkraft bekommen soll.

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Veröffentlicht

29.05.2026

Zitationsvorschlag

Afatchao, J. (2026). Mission in umgekehrter Richtung: Von Missionierten zu Missionierenden. NomoK@non. https://doi.org/10.5282/nomokanon/317